Und weil es so gut zur FDP passt…

… heute auch noch ein nettes Bild :-) .

BJGZrTzCcAIAjlT.jpg large

Vielen Dank an Claudius Holler für das Bild.

Die FDP und die merkwürdige Wahrnehmung der eigenen Arbeit.

Also wenn ich mir dieses Photo der FDP angucke stellen sich mir ja schon einige Fragen:

Dr. Katharina Husmann

(Bild: CC-Lizenz: by-nc-nd Lizenzinhaber: Liberale) Weiterlesen »

NSU-Prozess: Die Brigitte ist dabei. Und das ist gut so.

Der NSU-Prozess wird bereits jetzt in die Geschichte eingehen. Zumindest Jurastudent*innen werden künftig in Grundrechtsvorlesungen von ihm hören. Und auch in juristischen Skripten wird er die nächsten 10-20 Jahre sicherlich als Präzedenzentscheidung für die Vergabe von Presseplätzen in Gerichtsprozessen genannt werden.

Nun wurden also sämtliche Plätze für die Presse neu verteilt. Und das, obwohl dies nach der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts überhaupt nicht notwendig war. Die Verlosung war sicherlich das einfachste und gerichtssicherste Verfahren. Aber war es auch das gerechteste? Das kann man jedenfalls anzweifeln. Während die TAZ und die Süddeutsche Zeitung nicht berücksichtigt wurden, obwohl sie bislang am meisten über den Nationalsozialistischen Untergrund berichtet haben, werden Medien wie die Oberhessische Presse Marburg, die Allgäuer Zeitung und natürlich die Brigitte berücksichtigt. Ausgerechnet die Brigitte. Die Personifikation der deutschen Frauenmagazine. Der Shitstorm, der über der Brigitte niederging war durchaus beachtlich.

Weiterlesen »

Richtlinie zur Vorratsdatenspeicherung – umsetzen oder ignorieren?

Die Vorratsdatenspeicherung im Jahr 2013. 7 Jahre nach Erlass der Richtlinie durch die europäische Kommission hat sich immer noch nicht viel getan. Zum Glück. Und doch wird der Zeitpunkt kommen, wo Deutschland Farbe bekennen muss. Und das wird wahrscheinlich aus Europarechtlicher, oder aus Netzpolitischer Sicht durchaus Problematisch werden.

Das Vertragsverletzungsverfahren, das die europäische Kommission eingeleitet hat wird wohl in nicht allzulanger Zeit zu einem Ergebnis kommen. Bestenfalls wird dieses Ergebnis natürlich lauten, dass die Richtlinie aufgehoben wird, da sie gegen Primärrecht der EU verstößt. Sollte der EUGH dies jedoch anders sehen und Deutschland verurteilen gibt es zwei Möglichkeiten darauf zu reagieren. Weiterlesen »

#Aufschrei – Alltagssexismus am Pranger

Seit heute Nacht trendet ein Hashtag, der den Alltagssexismus in Deutschland anprangert. Unter dem Hashtag #aufschrei tauschen sich hauptsächlich Frauen über sexistisches Verhalten in ihrer Umwelt aus. Ihren Anfang hatte diese Diskussion bei diesem Tweet von Marthadaer, aus dem in kürzester Zeit eine der beeindruckensten Debatten entstanden ist, die ich bisher bei Twitter mitbekommen habe.

Ihren Ursprung hat die Diskussion über Alltagssexismus in einem Artikel von Anne Meiritz im Spiegel, der den sexistischen Umgang einiger Mitglieder der Piratenpartei mit Journalisten zum Thema hatte. Weiter ging es im Stern, wo Franziska Reich und (das wird in der Diskussion gerne vergessen) Andreas Hoidn-Borchers den alltäglichen Sexismus innerhalb der Politik am Beispiel von Brüderle problematisiert haben.

Doch nicht nur in den großen Medien wurde dieses Thema aufgegriffen. Auch die Bloggosphäre hat sich des Themas glücklicherweise angenommen. Als Beispiel sollte man da diesen Artikel des neugestarteten Blogs kleinerdrei.org und diesen Artikel von Mina lesen. Beispiele aus dem Alltag von Frauen.

Aber natürlich kam es wie es kommen musste. Die Maskulinisten übernahmen das Thema. Auf einmal war von Kollektivschuld die Rede. Davon, dass die “bösen” Feminazis wieder die armen Männer fertig machen wollten. Zum Glück waren diese Männer in der Minderheit, aber es gab sie trotzdem.

Auch ich kam kurz ins Grübeln. Wie oft in Feministischen Diskussionen muss man sich überlegen, ob das wirklich ein Geschlechterproblem ist, über das man hier reder oder ein Problem, das auch Männer betrifft. Die Antwort auf diese Frage ist hier nicht so einfach. Natürlich gibt es es sowohl sexistische Kommentare von Frauen an Frauen wie auch sexististisches Handeln von Frauen gegenüber Männern.

Und trotzdem halte ich Alltagssexismus für eine klassische Geschlechterfrage, bei der man oft merkt, dass die Tage des Patriachats doch noch nicht gezählt sind. Ich bin 27 Jahre alt. Ichbin in dutzenden von Discos gewesen, habe extrem viel Leute kennengelernt, war auf Festivals, Bällen und auf diversen anderen Veranstaltungen. Und doch habe ich nie mitbekommen, dass ich explizit sexistisch behandelt wurde. Keine Menschen, die mir zu Nahe gerückt sind, keine griffe an meinen Po und keine Menschen, die mich nur als Sexobjekt behandelt haben.

Wenn ich mit den Frauen aus meinem Freundeskreis rede nun… dann ist das Bild ein extrem anderes.

Da ist die Frau, die mit 13 Jahren von ihrem ersten Freund vergewaltigt wurde, nachdem sie ihn gesagt hat, dass sie 2 Wochen Beziehung zu früh für Sex findet.

Da ist die Frau, der von ihrem Arbeitgeber 2 Wochen nach der Einstellung eine Gehaltserhöhung angeboten wurde. Voraussetzung: Sie schläft mit ihm.

Da ist die Frau, die mit 16 von Jungen so betrunken gemacht wurde, dass sie sich bis heute nicht daran erinnern kann, was damals passiert ist. Ihre Eltern haben ihren Hilferuf ignoriert. O-ton:”Was trinkst du auch so viel? Bist ja selbst Schuld”

Da ist die Frau, die mit 16 von ihrem Freund betrunken gemacht wurde und dann vergewaltigt wurde. Was machen ihre Eltern? Laden ihren ganzen Freundeskreis ein und erzählen alles. Im Detail. Bewertung:”Da seht ihr mit was für einem Flittchen ihr befreundet seid”.

Da ist die Frau, die 10 Jahre lang von ihrem Vater und ihrem Großvater vergewaltigt wurde. Das Jugendamt schickt sie immer wieder zurück. Selbstmordversuche? Liegen nur an depressiver Veranlagung.

Da ist die Frau, die 2 Jahre lang mit ihrem Freund schläft obwohl sie sich vor ihm ekelt, da er nur einmal die Woche duscht. Aber es “gehört ja dazu”.

Diese Liste könnte ewig so weiter gehen. Je mehr ich darüber nachdenke desto mehr Beispiele fallen mir ein. Alle liebe Männer. Beschwer euch nicht über Kollektivschuld. Denkt darüber nach ob ihr was falsch gemacht habt. Wenn dem so ist, dann ändert was. Wenn dem nicht so ist dann haltet einfach eure Klappe oder unterstützt Frauen in ihrem Kampf gegen Alltagssexismus. Denn das was nicht sein soll ändert sich nur, wenn sich alle ändern. Mit Courage wenn sie notwendig ist. Und mit Zurückhaltung wenn ihr nicht erwünscht seid. Aber nicht mit beleidigten Kommentaren und kindischen Verhalten. So zeigt ihr nur, dass die Aufschrei berechtigt ist. Auch euch gegenüber.

IRON Ribbon – gegen Diskriminierung in der Gamerszene

  • I believe gaming is for everyone.
  • I believe trash talk & overt trolling using gender / race / sexuality / disability is a form of verbal assault and harassment.
  • I believe the gaming community can take a stand on this form of abuse.
  • I believe those who cause harm to others are accountable.
  • I will not stay silent when observing abuse against my fellow gamers.
  • I will not cause harm to others myself.

Auf die Initiative bin ich von Ricarda über Elvun-Gaming hingewiesen worden. Vielen Dank dafür!

Wenn ihr diese Initiative ebenfalls unterstützen wollt, könnt ihr euch unter http://www.ironribbon.org.au/ ebenfalls anmelden.

Rassismus in Spielszenen – am Beispiel von Guild Wars 2

Rassismus ist Scheiße. Eigentlich reichen diese drei Wörter um meinen Text auch schon zu beenden. Doch offenbar gibt es so diametral unterschiedliche Ansichten von Rassismus, Sexismus und anderen diskriminativen Handlungen, dass man wieder und wieder darüber schreiben muss um es endlich in die Hölzköpfe derjenigen zu bekommen, die diese Begriffe und Ausdrucksweisen benutzen.

Mein aktueller Zorn kommt von einem Spiel, bei dem man Rassismus im eigentlich nicht erwarten würde. Und zwar von Guild Wars 2.
Ich spiele Guild Wars 2 seitdem es veröffentlich wurde(dank Beta auch schon etwas vorher) und ich muss sagen, dass die Entwickler*innen sich wirklich viel Mühe gegeben haben das Spiel so politisch korrekt wie möglich zu halten. Zwar gibt es zwischen zwei der fünf Rassen einen alten Krieg, der immer wieder in Zorn und Hass endet, aber dennoch finden Vertreter*innen dieser Rassen schlussendlich zusammen um das “große Übel”, das über die Welt kommt zu bekämpfen. Die Geschichte ist deutlich Vielschichtiger als ich sie hier darstelle. Aber darum geht es auch gar nicht.

Ein Teil von Guild Wars 2(und mein Liebster) ist das WvW(Welt gegen Welt) wo drei Server gegeneinander um Festungen, Türme und Vorratslager streiten. Die Serverzusammensetzungen ändern sich einmal die Woche, wobei es verschiedene Ligen gibt in die man auf/und absteigen kann.

Die meisten Server im Spiel sind international. Es gibt jedoch eine Handvoll deutsche und französische Server , sowie einen Spanischen. Mein Server Millersund ist aktuell in der 3 von 9 Ligen zusammen mit einem anderen deutschen Server und einem spanischen Server. Und naja… der spanische Server macht uns einfach nur platt ;) . Aber hey… so ist das Spiel. Manchmal gewinnt man, manchmal verliert man. Das scheint unser Server nur anders zu sehen. So viele Beschimpfungen wie aktuell habe ich noch nie erlebt. Und die meisten von ihnen mit rassistischer Kontonation. Da ist dann nicht von den Spaniern die Rede sondern nur noch von den Spanacken. Wenn die Deutschen auch mal auf uns draufhauen heißt es gleich, dass das doch scheiße wär, weil “Deutschland ja zusammen halten muss”.

Die Spanier haben viel mehr Spieler*innen als wir. Also gibt es dort einen Neid, der sich dann im Kommentaren wie “ach die können doch nur zocken, weil wir sie finanzieren” konkretisiert. Aber damit nicht genug. Sollte der deutsche Server mal stärker sein als wir sind das gleich die “Hartzer”. Und wenn die weglaufen sind sie “Pussys”.

Nein liebe Leute. Nein! Was ihr da betreibt ist Rassismus, Sozialneid und Sexismus der allerübelsten Sorte. Und ich werde dem nicht mehr einfach so zusehen. Natürlich sind Menschen, die anderen Menschen einen Spiegel ins Gesicht halten unbequem. Und ja ich weiß auch, dass ihr nur zocken und euren Spaß haben wollt. Aber das kann diesem Mist einfach nicht mehr zuhören.
Das Ganze hat gar nichts mit dem Server im Speziellen zu tun, bei meinem alten Server hatte ich sowas ähnliches auch schon zu hören bekommen. Das hat eine Freundin von mir so verstört, dass sie seitdem nicht mehr in größeren Gruppen spielen will. Und ich bin mir sicher, dass sie dort nicht die einzige ist.

Spielecommunites sind der letzte Ort an dem ich einen dermaßen tief sitzenden Neid gegenüber anderen Nationen und anderen Menschen im Allgemeinen erwartet hätte, sind wir doch grundsätzlich international, mehrsprachig und multikulturell gemischt. Und doch… gerade hier merkt man immer wieder, wie tief rassistische Gedanken eigentlich in der Gesellschaft verwurzelt sind und wir schnell man in Verhaltensweisen gerät, die man so normalerweise niemals sagen würde.

Also noch mal für alle:

“Spanacken” kommt vom Wort Kanacken, das bereits seit den 60er Jahren in Rechtsextremen Kreisen für türkische Einwander*innen benutzt wird um sie verächtlich zu machen.

“Hartzler” macht Menschen, die von Hartz IV abhängig sind verächtlich. Unabhängig davon ob sie freiwillig Hartz IV beziehen oder unfreiwillig. Unabhängig von ihrer Lebensgeschichte. Sie werden zum Objekt ihres Bezugs von Sozialgeldern gemacht.

“Behindert” macht Menschen mit Behinderung verächtlich. Menschen sind nicht behindert, sie werden durch Umstände behindert, die nicht in ihrer Person liegen. Dies anderen Menschen an den Kopf zu werfen beleidigt sowohl die Menschen mit Behinderung, als auch die Menschen, denen der Spruch an den Kopf geworfen wurde.

“Pussy” stempelt Frauen als das schlechte, das schwache Geschlecht ab und soll die Person, der das an den Kopf geworfen wurde in diese Richtung drängen. Das ist Sexismus.

Ich würde mich freuen, wenn sich die Szene in diesem Punkt sensibilisiert und aufhört Leute mit ihrem Diskriminativen Verhalten herauszudrängen. Natürlich weiß ich auch, dass sich nicht von heute auf morgen etwas ändern wird, aber Probleme die man nicht anspricht werden sich nie ändern.

Solltet ihr änhliche Erfahrungen gemacht haben oder Interesse daran haben etwas gegen diese Umstände zu machen bin ich über jeden positiven Kommentar froh. Negative Kommentare werden natürlich auch freigeschaltet, solange sie nicht gänzlich gegen die Netiquette verstoßen.

Liebe Männer*: Der Feminismus tut auch euch gut.

Esme Grünwald schreibt in ihrem Blog, dass sie nicht über Männer im Patriarchat bloggen möchte. Zum einen, weil sie glaubt, dass ihr Artikel Maskul(in)ist*innen als Argumentationshilfe dienen würde und zum anderen, weil sie meint, dass es nicht ihre Aufgabe ist Männer zum Feminismus zu animieren.

Und damit hat sie recht. Es ist nicht die Aufgabe des Feminismus Männer mitzunehmen. Genau so wie es nicht die Aufgabe der Anti-Sklavereibewegung war die weißen Männer* mitzunehmen, analog zur Bewegung, die das Frauenwahlrecht erkämpft hat.

 

Nein liebe Männer*, es ist unsere Aufgabe für den Feminismus zu kämpfen. Denn auch wenn wir strukturell vom Patriarchat profitieren so ist das Patriarchat dennoch nicht gut für uns. Das klingt natürlich auf den ersten Blick ziemlich merkwürdig. Wie können wir von etwas profitieren, das uns augenscheinlich etwas wegnehmen will? Nun das ist relativ einfach zu erklären. Wir Männer* profitieren von feministischen Strukturen. Auch wenn das erst nicht so offensichtlich ist. Weiterlesen »

Der Fall Wulff ist kein klassischer Fall des Streisand-Effekts

Bettina Wulff gegen das Internet. So oder so ähnlich kann man das beschreiben, was in den letzten Tagen der netzpolitische Aufreger Nr.1 war. Doch was ist passiert?

Bettina Wulff, Frau des ehemaligen Bundespräsidenten Christian Wulff hat diverse Blogs, sowie Günther Jauch darauf verklagt Gerüchte über eine angebliche Vergangenheit Bettina Wulffs im Rotlichtmilieu nicht mehr zu verbreiten. Zusätzlich wurde die Suchmaschine Google darauf verklagt, dass Frau Wulff im Zusammenhang mit Rotlicht nicht mehr in der Autovervollständigung auftaucht.

Der Protestschrei war natürlich riesig. Und sofort wurde darauf hingewiesen(anfangs auch von mir), dass dies ein klassischer Fall des Streitsand-Effekts wäre. Jemand verklagt Medien darauf bestimmte Sachverhalte nicht mehr zu verbreiten und sorgt so erst für die Verbreitung. Unter anderem wurde dies auch von Rechtsanwalt Stadler in einem Blogpost so kommentiert.

Doch nachdem ich über diesen Sachverhalt nachdenken konnte komme ich zu einer gänzlich anderen Bewertung. Frau Wulff hat es eigentlich erst durch diese Klagen geschafft die Deutungshoheit über ihr Privatleben zurück zu erlangen.

Während vorher die Gerüchte unkommentiert verbreitet wurden ohne ihr eine Möglichkeit zur Gegendarstellung zu geben, hat sie durch die Klagen eindeutig gezeigt, dass diese Gerüchte für sie haltlos sind. Die massiven Ehrabschneidern, die sie (ohne Zweifel) erlitten hat können zwar nicht gut gemacht werden, dennoch erleben wir in diesem Fall tatsächlich eine Art positiven Streisand-Effekt. Zwar werden die Rotlicht-Gerüchte nun weiter getragen. Doch dazu kommt die Bewertung als Gerücht, das wahrscheinlich haltlos ist. Auch kommt die eventuelle Intrige innerhalb der CDU Niedersachsen im die Öffentlichkeit, aus deren Reihen diese Gerüchte höchstwahrscheinlich gestreut wurden um Christian Wulff zu schaden.

Und so passiert nun das Gegenteil von dem, was mit den Gerüchten erreicht werden sollte. Zum ersten Mal seit dem Rücktritt ihres Mannes gewinnt Wulff wieder die Kontrolle über die Diskussion ihres Privatlebens. Und sie schadet wahrscheinlich noch der CDU, die ihrem Mann durch diese Gerüchte schaden wollte.

Deshalb gebührt Frau Wulff eigentlich Respekt. Ob jetzt Abmahnungen und Unterlassungsklagen wirklich das richtige Instrument sind, ist selbstverständlich aus netzpolitischer Sicht ebenso fragwürdig wie die Klage gegen Google(die sie hoffentlich verliert). Aber das hat nichts damit zu tun, dass Bettina Wulff durch die Klagen langfristig eher als Gewinnerin hervor gehen wird. Unabhängig davon, wie die Klagen schlussendlich ausgehen werden.

Wo Astronauten abhängen…

via gnaarz